Die Marke BMW

Die Automarke BMW ist eine Aktiengesellschaft, die 1916 in München gegründet wurde. Unter dem Dach der BMW Group stehen Automobile, wie Motorräder, Fahrzeuge, MINI und Rolls-Royce. Die effizienten und leistungsstarken Motoren versprechen in einem Gesamtkonzept viel Fahrfreude. BMW entwickelte als erstes Unternehmen einen Flugzeugmotor mit Überverdichtung. Beliebte Rennwagen und Sportwagen aus der Geschichte des Automobils stammen aus der Feder des Autobauers. Eine andere Innovation von BMW ist etwa auch der Antrieb für Wasserstofffahrzeuge.

BMW fährt Kultmarke an die Wand

BMW wollte die Kultmarke Husqvarna mit einem Straßenmotorrad wiederbeleben und sind mit dem Vorhaben gründlich gescheitert.

KTM hat das Rennen gemacht

Die Übernahme von Husqvarna durch BMW ist bereits in den Kinderschuhen gescheitert. Anfang des Jahres musste BMW aufgrund eines Nettoverlustes von mehr als 240 Mio. Euro die Motorradsparte an den Erzrivalen KTM verkaufen. Das italienische Husqvarna-Werk dient mittlerweile nur noch als Ersatzteillager. Den Sanierungsbedarf, welcher in den italienischen Produktionsstätten herrschte, konnte auch durch eine Horde Unternehmensberater nicht behoben werden.

Der plötzliche Strategiewechsel zeigte keine Wirkung

Die Italiener werfen den Münchnern insbesondere den versuchten Strategieschwenk vor. BMW wollte den Offroad-Spezialisten Husqvarna zum Produzenten von Straßenmaschinen machen. An dieser Strategie wurde bis zum Schluss festgehalten. Eine ähnliche Erfolgsstory wie beim Mini, welchen man komplett in den bayrischen Konzern gewinnbringend integrieren konnte, blieb aus.

Schließlich musste BMW zu Beginn des Jahres die italienische Tochter verkaufen, was die italienischen Verantwortlichen sichtlich verärgerte. Am Ende sind im Werk Biandronno lediglich 102 unverkaufte Motorräder und der Schriftzug "Husqvarna Motorcycles" am Verwaltungsgebäude geblieben.