Die Marke Swatch

Die Swatch AG wurde 1983 gegründet und eine Tochtergesellschaft des Schweizer Uhrenkonzerns The Swatch Group SA. Seitdem ist das Unternehmen bekannt für bunte, modische Plastikuhren aus der Schweiz, die schnell eine Sammler-Anhängerschaft fanden.

Swatch verklagt Tiffany und gewinnt 402 Millionen Franken

Ein niederländisches Schiedsgericht verurteilt die weltbekannte Juwelier-Kette Tiffany zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 402 Mio. Franken an den schweizerischen Uhrenhersteller Swatch.

In den Niederlanden wurde jetzt das Urteil im Schadensersatzprozess Swatch contra Tiffany gefällt. Mit der zugesprochenen Summe in Höhe von umgerechnet 327,82 Mio. Euro will das schweizerische Unternehmen den erlittenen Verlust durch das nicht zustanden gekommene Geschäft mit "Tiffany & Co" ausgleichen.

Im Jahr 2007 hatten sich der schweizerische Swatch-Konzern und der US-amerikanische Juwelier Tiffany zu einer Zusammenarbeit entschlossen, um gemeinsam die Uhrenmarke "Tiffany & Co" zu vermarkten. Doch das Geschäft wurde ein Flop. Laut Aussage der Swatch-Group, lag die Verantwortung für den Misserfolg zu 100 Prozent beim Unternehmen Tiffany, das die Geschäftsentwicklung systematisch behinderte. Die Gegenklage überzeugte das in Den Haag ansässige niederländische Schiedsgericht wenig und wurde vollständig abgewiesen.

Das New Yorker Geschäft des im Jahr 1837 gegründeten US-amerikanischen Juweliers Tiffany wurde durch den Audrey-Hepburn-Film "Frühstück bei Tiffany" weltberühmt.